SWL-Schwimmer besetzen alle Finals

(von vorne links) Lasse Hansen, Emma Löchter und Ben Dölling, (Mitte von links) Lea-Sophie Risse, Birte Borgmann, Cora Joelle Hawighorst und Lea Licher, (hinten von links) Nico Düing, Jan-Henrik Huneke, Ruben Borgmann, Jakob Menkhaus und Lukas Licher.

Das Schwimmteam von Schwarz-Weiß Lienen eröffnete am vergangenen Sonntag in Georgsmarienhütte beim 18. Teutoburger Wald-Schwimmfest die Hallensaison. Nach der Sommerpause war es für die 12-köpfige Mannschaft somit eine erste Formbestimmung in der laufenden Wettkampfvorbereitung für die anstehenden Meisterschaften im November und Dezember. Viele Bestzeiten waren nicht zu erwarten, gelang es ihnen dann doch auf einigen Strecken eine Rolle zu spielen. Als Kampfrichter waren Mert Göztok und Jana Epmann dabei.

Trotz der Sommerferien waren die drei jüngsten SWLer Emma Löchter, Lasse Hansen und Ben Dölling (alle Jg. 2010) schon wieder voll im Training, reisten also nicht ohne Vorbereitung nach Niedersachsen. Ben gelang vor allem auf den Bruststrecken ein Saisonauftakt nach Maß. Über 50 und 100 m erzielte er gleich zwei neue Bestzeiten (00:54,52 und 02:03,02). Lasse zeigte in Freistil gute Leistungen. Sein Entwicklungssprung in der Technik machte sich bei den Bestzeiten (00:53,52 und 02:00,86) bemerkbar. Emma trat als jüngste Teilnehmerin der Veranstaltung über 50 m Schmetterling an. Es war ihr erster Start über diese Strecke, der ihr in 01:11,32 auf Anhieb gut gelang.

Nico Düing (2005) präsentierte sich besonders auf den 50 m Strecken in guter Frühform. In Brust (00:39,07) knackte er die 40-Sekunden-Marke. In Schmetterling verbesserte er sich deutlich (0:35,52). Cora Joelle Hawighorst  (2004) verfehlte in Brust das Finale der fünf Schnellsten nur knapp. Trotzdem konnte sie mit ihrer neuen Kurzbahn-Bestzeit (00:42,01) nach der Sommerpause sehr zufrieden sein. Ruben Borgmann (2003) war über 50 m Freistil (00:27,46) als Sechster im Vorlauf ebenfalls dicht an einer Finalteilnahme dran. Seine Schwester Birte (2003) hatte sich über 50 m Rücken für das Finale qualifiziert (00:37,13). Eine Steigerung gelang ihr im Endlauf leider nicht. Platz 5 war dennoch ein sehr gutes Ergebnis für die Rückenspezialistin.

Lea-Sophie Risse (2003) und Lea Licher (1997) konnten sich beide jeweils zweimal für die Finalläufe qualifizieren. Über 50 m Schmetterling gelang ihnen mit Silber (Lea in 00:34,72) und Bronze (Lea-Sophie in 00:35,40) eine super Ausbeute. Lea-Sophie belegte über 50m Freistil Rang 5, Lea über 50 m Brust Rang 4. Lukas Licher (1990) erreichte über 50 m Rücken (00:33,67) das Finale, verzichtete aber auf den Start am frühen Nachmittag. In diesem Finale traten Jan-Henrik Huneke (1999) und Jakob Menkhaus (2001) an. Jan-Henrik holte hier Bronze (00:32,70). Im 50m Brustfinale wurde er Vierter. Jakob vertrat die Lienener Farben außerdem in den Schmetterling- und Freistilfinals, wo er jeweils Bronze gewann (00:30,10 und 00:27,46).

Die Lienener konnten mit dem Ausgang des Wettkampfes mehr als zufrieden sein. So sind doch einige Bestzeiten gefallen und so konnte jedes der 50 m Finals durch einen SWL Athleten besetzt werden. Damit waren die Lienener das Team mit den meisten Finalteilnahmen. In der Gesamtwertung aller Mannschaften belegten sie Platz 3 hinter dem SV Georgsmarienhütte und SC Glandorf, die mit deutlich mehr Sportlern antraten.