Starke Leistungen beim Saisonhöhepunkt

(von hinten links): Cora Joelle Hawighorst, Jakob Menkhaus, Jan-Henrik Huneke, Ruben Borgmann, Birte Borgmann. (Vorne von links): Lea Licher, Lukas Licher, Lea-Sophie Risse.

Mit den Langbahn-Meisterschaften des Schwimmbezirks Nordwestfalen stand für das Schwimmteam von SW Lienen in Münster jüngst das Highlight der diesjährigen Freibadsaison auf dem Programm. Die Trainer Detlef Hergemöller und Lukas Licher hatten den Trainingsplan der letzten Wochen auf dieses Ereignis ausgerichtet, um nun in Topform zu sein und Bestzeiten zu schwimmen. Dies gelang der achtköpfigen Lienener Mannschaft zu großen Teilen.

Vor den Einzelstarts wurde zu Beginn beider Wettkampftage jeweils eine 4x50m Mixed Staffel in Lagen und Freistil geschwommen, bei der die Schwarz-Weißen jeweils Platz 7 (von 22 Mannschaften) belegten. So gelang an beiden Tagen ein guter Einstieg in den Wettkampf, was Hoffnung auf gute Ergebnisse bei den darauffolgenden Einzelstrecken machte. Und diese Hoffnung wurde bestätigt. Den Anfang machte dabei Jakob Menkhaus (Jg. 2001) auf den 200m Freistil, die er in persönlicher Langbahnbestzeit von 2:16,03min auf Platz 3 in seiner Altersklasse beendete. Ebenfalls Platz 3 erschwamm sich Jakob über die 100m Schmetterling (1:07,96min), 200m Lagen (2:38,41min) und 100m Freistil (0:59,49min). In Freistil fehlten ihm dabei nur 3 Zehntel zu Gold, weshalb er sich trotz der sehr starken Zeit ein wenig ärgerte. Bronze in ihrer Altersklasse gewann auch Birte Borgmann (Jg. 2003) über die 100m Rücken (1:24,34min) und 200m Brust (3:25,67min). Da besonders die Rückenstrecken unter freiem Himmel schwer zu schwimmen sind, konnte sich Birte zu Recht über diese tolle Leistung freuen. Freuen konnte sich auch ihr Zwillingsbruder Ruben, der besonders über die 100m Schmetterling (1:17,30min) und 200m Lagen (2:51,59min) sehr gute Rennen ablieferte. Zwar verpasste er seine persönlichen Bestzeiten jeweils ganz knapp, da beide Strecken aber extrem hart sind, durfte Ruben das Wochenende dennoch positiv resümieren. Ganz nah heran an ihre persönliche Bestzeit kam auch Cora Joelle Hawighorst (Jg. 2004) auf ihrer Lieblingsstrecke den 100m Brust. Diese absolvierte Cora in 1:32,73min, was am Ende Platz 6 im Jahrgang 2004 bedeutete. Auch über die 200m Brust zeigte sie mit der Zeit von 3:26,75min ein gutes Rennen und konnte somit zufrieden mit ihren Leistungen sein. Lea-Sophie Risse (Jg. 2003) zeigte ebenfalls einen sehr guten Wettkampf. Die Freistilspezialistin schwamm sowohl auf den 50m (0:31,17min) als auch auf den 100m (1:10,32min) eine neue persönliche Bestzeit. Auf den 100m verbesserte sich Lea sogar um rund 2 Sekunden, ärgerte sich am Ende aber ein wenig die psychologisch wichtige Grenze von 1:10 nicht ganz geknackt zu haben.

Gute Zeiten erzielten auch Lea Licher (Jg. 1997) und Jan-Henrik Huneke (Jg. 1999), die beide am Sonntag bei den sogenannten Masters in der Altersklasse 20 am Start waren. Lea gelangen dabei auf den 50m Rücken (0:38,19min) sowie den 50m und 100m Brust (0:40,03 und 1:27,19min) neue persönliche Bestzeiten. Eine persönliche Bestzeit schwamm auch Jan-Henrik auf den 50m Schmetterling (0:31,91min), was Bronze in der Altersklasse bedeutete. Dritter wurde  er ebenfalls auf den 50m Rücken, bei denen er seine Langbahnbestzeit nur knapp verpasste (0:34,56min) und deshalb nicht unzufrieden sein konnte.

Für das Highlight aus Sicht der Schwarz-Weißen sorgte aber Oldie Lukas Licher (Jg. 1990) am Samstag über die 50m Brust. Hier erreichte er mit der Vorlaufzeit von 0:35,62min das Finale der 6 Zeitschnellsten Schwimmer aller Altersklassen, welche es über die 50 und 100m Strecken gab. Im Finallauf, bei dem sich eine dreistellige Zuschauerzahl um das Wettkampfbecken versammelt hatte, steigerte sich Lukas auf die neue persönliche Bestzeit von 0:34,92min, was am Ende Platz 5 zeitgleich mit einem Schwimmer aus Münster bedeutete. Da er eine Medaille dabei nur um 3 Zehntelsekunden verpasste, dauerte es jedoch einen Moment bis er sich über die starke Zeit freuen konnte.

Nach diesen tollen Leistungen ist die nun anstehende Sommerpause auch mehr als verdient, bevor der Wettkampfbetrieb Anfang September mit dem Teutoburger Wald-Schwimmfest im Hallenbad in Georgsmarienhütte fortgesetzt wird.

(von hinten links): Cora Joelle Hawighorst, Jakob Menkhaus, Jan-Henrik Huneke, Ruben Borgmann, Birte Borgmann. (Vorne von links): Lea Licher, Lukas Licher, Lea-Sophie Risse.