Schwimmteam mit gelungenem Jahresabschluss

Das Nikolausschwimmen des SC Osnabrück 04 ist für die Schwimmer von Schwarz-Weiß Lienen immer ein Highlight zum Ende des Jahres: ein klassischer Nachwuchswettkampf mit 25 m Anfängerstart und gleichzeitig ein Sprintwetttkampf auf den 50 m Strecken und den 100 m Lagen für die älteren Sportler. Das Schwimmteam von SWL geht bei dieser Veranstaltung seit Jahren mit einer großen Mannschaft an den Start, so auch in diesem Jahr. Mit 20 Schwimmern im Alter von 4 bis 29 Jahren stellte es von der Altersspanne und der Anzahl der Teilnehmer eines der größten Teams.

Zur Freude von Trainer Lukas Licher war der SWL mit 8 Sportlern beim Anfängerstart sehr gut vertreten. Tim Bruns und Leon Fleck gingen im Jahrgang 2012 an den Start. Bei seinem ersten Wettkampf gelang Leon Platz 4 in Freistil. Tim erreichte Platz 8 in Brust. Bei den Mädchen waren Mina Dölling, Theresa Löchter, Enya Osterhaus, Vivien Ruder (alle Jg. 2013), Pia Bruns (Jg. 2014) und Jule Hansen (2015) als jüngste Teilnehmerin der Veranstaltung dabei. Dass sie eine gute Brustschwimmerin ist, bewies Mina mit Platz 3 in 00:38,16. Ihre Teamkollegin Theresa schlug nur kurz nach ihr an (00:38,87). Enya zeigte in Freistil ihre beste Leistung. Hier belegte sie Platz 5. Vivien verpasste eine Podestplatzierung nur knapp. In Rücken wurde sie Vierte. Jule war die einzige Teilnehmerin in ihrem Jahrgang. Trotz ihrer 4 Jahre zeigte sie sich unbeeindruckt von der Wettkampfkulisse und schwamm im Vergleich zu ihren älteren Mitstreiterinnen gute Zeiten. Bei der 4×25 m Freistilstaffel belegte der Lienener Nachwuchs in der Besetzung Mina, Theresa, Tim und Jule den Bronzerang.

Auch die älteren Schwimmer waren zu Beginn des Wettkampfes bei den 4×50 m Brust- und Freistilstaffeln gefordert. Die weibliche und die männliche Staffel konnten jeweils beide Rennen für sich entscheiden. Bei den Einzelstarts war es dann Birte Borgmann (2003), die einen Sahnetag erwischte. Sie egalisierte all ihre Bestzeiten und das teilweise sehr deutlich. Über 50 m Rücken (00:35,11) und 50 m Brust (00:38,24) versetzte sie ihre Teamkollegen ins Staunen und war unter allen Teilnehmerinnen siegreich. Auch Johanna Pfeiffer, die im gleichen Jahrgang antrat, gelangen Bestzeiten in Rücken und Freistil. Emma Löchter (2010) zeigte ihre besten Leistungen auf den harten Strecken 50 m Schmetterling und 100 m Lagen, wo sie 1. Plätze und Bestzeiten einfuhr. Im gleichen Jahrgang startete Nina Hilgemann. Wie im gesamten Jahr lieferte sie konstant gute Zeiten ab und landete in Schmetterling und Brust auf dem Podium. Für Lea Licher (1997) und Lea-Sophie Risse (2003) war der letzte Start über 100 m Lagen ein guter Abschluss des Wettkampftages. Lea-Sophie schwamm hier eine Bestzeit (1:20,34) und holte unter allen Teilnehmerinnen Silber. Ihre Teamkollegin Lea war wie in den Vorjahren siegreich (01:18,76), nachdem sie vorher mit ihren Tagesleistungen gehadert hatte. Das Podest auf dieser Strecke komplementierte Birte mit Platz 3.

Nachdem Anthony Ruder (2011) und Lasse Hansen (2010) gespannt die Starts ihrer Schwestern beim Anfängerstart verfolgt hatten, waren sie am frühen Nachmittag selber gefragt. Beide sind Freistil-Liebhaber und das war ihnen in Osnabrück wieder anzumerken (Anthony: 00:50,98 und Lasse: 00:48,09). Auf der Erfolgswelle der letzten Wochen schwamm immer noch Jan-Henrik Huneke (1999). Ihm gelangen gleich drei neue Bestzeiten. Besonders zufrieden machten ihn die 00:34,31 in Brust. In Schmetterling kam Lukas Licher (1990) nah an seine Bestzeit heran (00:30,73). Jakob Menkhaus (2001) und Ruben Borgmann standen dem in nichts nach. Jakob schraubte seine Bestzeit in Freistil noch weiter runter (00:26,27) und ist damit weiterhin Lienens schnellster Schwimmer. Für Ruben waren die 0:28,28 in Freistil ebenfalls ein gelungener Jahresabschluss, der Vorfreude auf das Jahr 2020 macht.